Karten sollten nicht nur schön,
sondern auch funktional sein.
Ich beschäftige mich mit der Frage, wie Menschen sich in Landschaften bewegen - zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Wasser - und wie Karten und räumliche Strukturen dabei helfen können, Orientierung zu schaffen.
Dabei entstehen Lösungen, die die notwendigen Daten nicht nur korrekt sondern auch intuitiv darstellen.
Hintergründe verstehen
Karten, Routen und Nutzung entstehen nicht zufällig. Sie folgen bestimmten räumlichen und gestalterischen Prinzipien.
Die folgenden Bereiche geben einen Einblick in diese Grundlagen.
Karten denken
Karten machen Räume verständlich.
Eine gute Karte zeigt nicht alles, sondern genau das, was gebraucht wird.
Sie ordnet Informationen, setzt Schwerpunkte und hilft dabei, Entscheidungen zu treffen. Und das oft in Situatinen, in denen wenig Zeit für die Überlegung bleibt.
Mein Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf der Frage, wie viel Reduktion nötig ist, damit eine Karte klar bleibt, ohne an Aussagekraft zu verlieren.
Raum verstehen
Routen strukturieren Bewegung.
Menschen bewegen sich selten zufällig durch ein Gebiet. Sie folgen Linien, Übergängen und Gewohnheiten - oder suchen nach Orientierung, wenn diese fehlt.
Ich arbeite daran, Routen und Netze so zu gestalten, dass sie nachvollziehbar sind. Nicht nur auf dem Papier, sondern auch draußen im tatsächlichen Erleben.
Nutzung lenken
Räume funktionieren erst durch ihre Nutzung.
Naturräume sind nicht nur Kulisse. Sie werden genutzt, erlebt und manchmal auch übernutzt.
Mich beschäftigt die Frage, wie man Bewegung im Raum so lenken kann, dass sie funktioniert. Für die Menschen, die ihn nutzen und für den Raum selbst.
Dazu gehören Wege, Zugänge, Informationen und klare Strukturen. Damit die Nutzung korrekt stattfindet, ohne, dass man darüber nachdenken muss.
Meine Geschichte
Cartographil ist mein Portfolio für Kartografie und räumliches Denken im Kontext von Bewegung und Outdoor-Nutzung.
Ich verbinde Ansätze aus der Verkehrsplanung mit einem starken Fokus auf Karten, Orientierung und der Frage, wie Räume tatsächlich genutzt werden. Dabei geht es weniger um einzelne Werkzeuge, sondern um das Verständnis von Zusammenhängen.